Mobiles Internet in den USA

Disclaimer: Dieser Blogpost spiegelt die Situation bei AT&T im September 2012 wieder.

Wer in den USA auf sein Hosentaschen-Internet nicht verzichten möchte, muss sich nicht in horrende Roaming-Gebüren stürzen. Die Lösung: SIM-Karte eines hiesigen Anbieters beschaffen. Prepaid-Angebote gibt es inzwischen in brauchbaren Paketen zu (subjektiv) angenehmen Preisen. Bisher waren iPhone-Besitzer aber gezwungen seltsame Winkelzüge durchzuführen.

Wie bereits im letzten Blogpost zu diesem Thema erwähnt, bin ich kein großer Freund davon irgendwelche Flunkereien durchführen zu müssen, um mir eine SIM-Karte für $50 verkaufen zu lassen, die am Ende auch möglichst funktionieren sollte. Also beschloss ich, dass es genug AT&T Stores gibt, um erst mal den naiven Tourist zu spielen, der sie doch einfach nur mit etwas Geld bewerfen möchte, um sein geliebtes Internet wieder dabei zu haben.

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Red Rock Canyon

Zunächst einmal: Wir haben ein Auto! Ein flotter weißer KIA mit dem wichtigsten Utensil überhaupt: einer regelbaren Klimaanlage. Obendrauf gab es – völlig unerwartet – einen direkten USB-Anschluss für’s iPhone. Damit wäre auch die Navi-Frage geklärt. Also vertrauten wir blind der neuen Apple-Maps-Navigation und ließen uns von Siri aus der Stadt hinaus tragen.

Nur knapp 25 Auto-Minuten entfernt von Las Vegas liegt die Red Rock Canyon Recreation Area. Ein wunderschönes Tal, umsäumt von hohen, zerklüfteten Bergen und markant akzentuiert durch den namensgebenden Red Rock.

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Vom mobilen Rutschen …

Wie abhängig man von einigen Dingen ist, merkt man bekanntlich erst, wenn sie mal nicht mehr da sind. Eines dieser Dinge ist bei mir das Internet auf meinem Handy. Normalerweise genieße ich es, bei kurzen Aufenthalten hinter der Grenze, mal Ruhe vom lauten Netz zu haben – oder rede es mir zumindest ein. Doch man verfällt so schnell in die Gewohnheit an einer unbekannten Kreuzung, auf der Suche nach einem Geldautomaten, in die Hosentasche zu greifen, um sich Erleuchtung zu verschaffen.

Doch Erleuchtung gibt es im Ausland normalerweise nur gegen einen absurd-hohen Fantasie-Aufschlag namens „Roaming“.
Diese unschöne Gebühr wanzt sich – trotz ihrer Schwere zu Beginn unbemerkt – in Form von exponentiellen Multiplikatoren an die ohnehin vergoldeten Einsen und Nullen des eigenen Datentarifes an, dass einem das Wort „Spaß“ schon gar nicht mehr im Wortschatz hausen kann, während einem von der hinterher aufgetischten Rechnung noch die Eingeweide schmerzen.

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Der Beginn eines Abenteuers: FRA–LAS

USA – drei kleine Buchstaben stehen für das »meistverfilmte« Land dieses Erdballs und damit für einen Mythos, der mir Zeit meines Lebens mit dem Satz präsentiert wurde: »Muss man mal gesehen haben!« – und das ohne es von Rot-Grün-Blau-Pixeln nur zweitverwertet abgebildet zu bekommen.
Dreißig Jahre hatte ich bisher Zeit, doch mein Interesse zu reisen erwachte erst vor 2 Jahren aus einem langen Winterschlaf.

Jetzt soll es gleich die volle Packung geben: 3 Monate und dann auch Las Vegas – vermutlich die lauteste Stadt der USA. Doch bevor es hier in weiteren Berichten schrill und bunt wird, gibt es noch etwas Ruhiges zum Entspannen. Der Hinflug war nämlich ab Kanada überraschend wolkenfrei, so dass einige schöne Fotos von Nevada aus der Luft entstanden sind.

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Hallo Welt …

Nun werde also auch ich den Versuch starten mich unter eine publizierende, kritische Masse aus Menschen zu begeben, die das Internet mit ihren Texten befüllen und darauf beharren, dass ihre Meinung so relevant ist, dass sie gelesen werden sollte. *hust*

Ich scheine das publizistische Internet rückwärts zu bereisen. Nach Twitter und Podcasts nun also ‚das Blog‘. Eigentlich schreibe ich diesen Text hier nur um eine „Nullnummer“ im System zu haben … in meiner Wahrnehmung ist das eine hippe Sache die man macht um auch die letzten verwaisten Bits aus der Leitung zu pusten und zu sagen »Hey! Hier kommt jetzt was!«

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