Mt. Charleston

Nevada – Wüste, Steine, Hitze: Diese drei Nomen verbindet man bereits nach wenigen Tagen mit der Region um Las Vegas. Als wir Anfang September hier aufschlugen herrschten noch die einlullende 40°-Nachwirkungen des trockenen Sommers. Erst im Herbst beginnt das was der Einheimische Schulterzuckend als „The Wheather“ bezeichnet, wenn man an einem stürmischen Tag im Oktober fragt, „ob das normal seie“ – während man verzweifelt versucht nicht weggeweht zu werden.

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What’s in my Mouth – Episode 1

… ja Zähne, ne Zunge und wenn man nicht aufpasst ne Portion „Puh“. Manchmal schiebt man sich aber auch leckere Sachen rein … in den Mund. Eigentlich bin ich ja 24/7 damit beschäftigt mich um eine halbwegs gesunde, ausgewogene Ernährung zu bemühen, aber manchmal werde ich auch schwach, und dann müssen die ungesünderen Sachen da rein. ;)

Nach 5 Wochen USA hat sich der Speiseplan natürlich zwangsläufig umgestellt, sowohl beim gesunden Teil, wie auch beim primär-köstlichen Rest.
Ich habe mal unsere Schränke ausgeräumt und lasse etwas revuepassieren, was bisher so aufgelaufen ist …

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Valley of Fire

Deutschland hat schicke Mischwälder, die Alpen und den Bodensee. Die USA hat Seen in die Teile der Alpen und haufenweise geschredderte Mischwälder reinpassen würden … einer davon ist der Lake Mead mit seinen angrenzenden Recreation-Areas. Wiederum davon ist eine der Valley of Fire State Park. Wie der Name schon andeutet brennt hier alles lichterloh … ok, Spass beiseite …

Der Name kommt natürlich von den zahlreichen roten Felsen die das Tal bestimmen.
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… und Wolken!

Die ersten Plugins für den Microsoft Flight Simulator waren bei mir immer die, für bessere Wolken. Warum? Ich liebe diese fluffigen Dinger. Später im Leben habe ich dann rausgefunden, dass so voll die gute Idee ist vor die Türe zu gehen. Denn dort hängen die Dinger nicht nur in Scharen rum, sie kosten auch nix zusätzlich und man muss sie nicht erst umständlich installieren.

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Wir können auch Regen im Valley …

Als Wüstenstaat ist Nevada heiß und vor allem trocken. Nach einem Monat vergisst man daher sogar als Mitteleuropäer, dass es so etwas wie Regen gibt. Sogar ich, der Gewitter gerne romantisch verklärt und der Zeit seines Lebens auf jenen propagierten, gemütlichen, verregneten Sonntag Nachmittag wartet, an dem man mal nicht liegengelassene Arbeit erledigt, sondern die eigens hierfür gekaufte Unterhaltungselektronik bemüht.

Jedenfalls … es gibt ihn, den Regen im Valley.

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Soundtracks des Lebens

Musik ist für mich so etwas wie das Gewürz für den Alltag. Ich habe sehr genaue Vorstellungen davon warum ich ein bestimmtes Album kaufe und in welcher Situation oder Stimmung es mir am besten munden wird. Musik kann eine Stunde zu einem Wimpernschlag reduzieren oder einen Moment bis in die Ewigkeit verlängern. Sie kann Gefühle und Gedanken an ferne Orte transportieren und ganz besonderen Eindrücken unvergesslichen Stempel aufdrücken.

Ich bin wieder dort … am Strand der Nordsee und blicke bei einbrechender Dunkelheit auf das zerwühlte Meer, während mir Dead Centers „Thread“ vom Album „Pale Ravine“ in den Ohren liegt.

Oder ich blicke wieder im richtigen Moment zu einem der schönsten Sternenhimmel meines Lebens, wenn ich „Clementine“ von „Helios“ höre.

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Was so vor unserem Fenster abgeht …

Ich weiß noch, dass ich irgendwann mal als Dreikäsehoch ein Bilderbuch in der Hand hatte, in dem der Protagonist (damals vermutlich einem weniger eloquenten Wort von mir betitelt) vom Fenster in seinem Mansarden-Loft Kinderzimmer auf eine belebte Kreuzung schauen konnte. Damals dachte ich: „Boah! Wenn ich sowas hätte, bräuchte ich nie wieder Fernsehen!“ …
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