Previously on „PC Gaming“

Im zarten Alter von 10+n, wobei „n“ irgendwas kleiner Fünf sein müsste, veränderte sich mein Leben radikal. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich der Realität nur auf einer Fläche von 166×144 Bildpunkten bei 4 Graustufen entflohen – getrieben von vier AA-Batterien. Die gelegentliche Ausflüge durch den Disketten-Dschungel eines ebenfalls ansässigen „Brotkasten-64“ zähle ich jetzt nicht mit – sie versackten zu oft in kompletten Wasserpistolschlachten vor dem Haus, die man mit den Nachbarskindern in epischer Breite ausfechten konnte, bis dieses „Skate Or Die“ mal geladen war. Dort musste ich mich eher „in“ die Realität flüchten.

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Brot und Spiele

Ok, lassen wir den guten Julius C. mal außen vor und betrachten es nüchtern: Lange kann man sich mit dem titelgebenden Grundsatz nicht zufrieden gegeben haben. Relativ schnell war Brot allein nicht mehr genug und auf der anderen Seite des Zauns wurde Zuckerbrot ausgegeben. Doch das gab’s nicht umsonst – wo kämen wir denn da auch hin?! Also kam die Peitsche hinzu und formte ein fröhliches Dreigespann. Wer genug Peitschenhiebe ertrug, durfte sich was vom Zuckerbrot abbrechen. Wenn dann noch genug Zeit übrig blieb, erinnerte man sich sogar daran, dass es auch noch die Spiele gab – die irgendwann mal gereicht haben.

Pile of Shame

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Soundtracks des Lebens

Musik ist für mich so etwas wie das Gewürz für den Alltag. Ich habe sehr genaue Vorstellungen davon warum ich ein bestimmtes Album kaufe und in welcher Situation oder Stimmung es mir am besten munden wird. Musik kann eine Stunde zu einem Wimpernschlag reduzieren oder einen Moment bis in die Ewigkeit verlängern. Sie kann Gefühle und Gedanken an ferne Orte transportieren und ganz besonderen Eindrücken unvergesslichen Stempel aufdrücken.

Ich bin wieder dort … am Strand der Nordsee und blicke bei einbrechender Dunkelheit auf das zerwühlte Meer, während mir Dead Centers „Thread“ vom Album „Pale Ravine“ in den Ohren liegt.

Oder ich blicke wieder im richtigen Moment zu einem der schönsten Sternenhimmel meines Lebens, wenn ich „Clementine“ von „Helios“ höre.

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