31C3 – Das Design

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“Welcome to the largest hacker conference in the free world!“ – mit diesen Worten startete am 27.12.2014 der 31. Chaos Communication Congress in sein Opening Event. Rund 12.000 Besucher bevölkerten vier Tage lang das Hamburger CCH. Ein enthusiastischer Haufen Menschen überhalf den sonst so digitalen Bits und Bytes in die Realität und formte einen fast schon magisch anmutenden Technik-Jahrmarkt.

Ich war dabei – zum ersten Mal. Normalerweise verbringe ich die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr „in der Ladestation“. Die ganze Welt tritt im Gleichschritt kürzer – eine Zeit, die ich nach dem Trubel des Jahres sehr ruhig angehe und mit einer großen Dosis Familie und Freunde anreichere. Diese „Entschuldigung“ konnte ich dieses Jahr nicht anbringen, um dem Kongress meine Abwesenheit unterzujubeln. Dieses Jahr hatte ich die Ehre den Auftritt des Kongresses zu gestalten.

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Previously on „PC Gaming“

Im zarten Alter von 10+n, wobei „n“ irgendwas kleiner Fünf sein müsste, veränderte sich mein Leben radikal. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich der Realität nur auf einer Fläche von 166×144 Bildpunkten bei 4 Graustufen entflohen – getrieben von vier AA-Batterien. Die gelegentliche Ausflüge durch den Disketten-Dschungel eines ebenfalls ansässigen „Brotkasten-64“ zähle ich jetzt nicht mit – sie versackten zu oft in kompletten Wasserpistolschlachten vor dem Haus, die man mit den Nachbarskindern in epischer Breite ausfechten konnte, bis dieses „Skate Or Die“ mal geladen war. Dort musste ich mich eher „in“ die Realität flüchten.

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Brot und Spiele

Ok, lassen wir den guten Julius C. mal außen vor und betrachten es nüchtern: Lange kann man sich mit dem titelgebenden Grundsatz nicht zufrieden gegeben haben. Relativ schnell war Brot allein nicht mehr genug und auf der anderen Seite des Zauns wurde Zuckerbrot ausgegeben. Doch das gab’s nicht umsonst – wo kämen wir denn da auch hin?! Also kam die Peitsche hinzu und formte ein fröhliches Dreigespann. Wer genug Peitschenhiebe ertrug, durfte sich was vom Zuckerbrot abbrechen. Wenn dann noch genug Zeit übrig blieb, erinnerte man sich sogar daran, dass es auch noch die Spiele gab – die irgendwann mal gereicht haben.

Pile of Shame

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Projektstarts März 2013

Lange war’s ruhiger hier … die Gründe sind einfach: Projekte. Seit dem Touchdown in Frankfurt, nach drei Monaten Las Vegas, waren das so einige.

Wie viele ja wissen, bin ich seit 2011 fest bei Clans.de verankert und betreue das ambitionierte Projekt aus Hamburg mit grafischen Handwerk und Konzepten. Wer Clans.de noch nicht kennt: Dort könnt ihr euch mit wenigen Mausklicks eine eigene Clan- oder Gilden-Page erstellen und mit vielen Designs und Funktionen individualisieren.
Frisch heute Nacht sind wir in die Beta 1.3 gestartet und haben so Einiges generalüberholt. :)

Clans.de Beta 1.3

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In der Servicewüste mit Wänden reden

Per Ticketsystem an einen Versandservice …

Ich:

(…) Der Artikel kam bei mir beschädigt an: [Link zu einem Foto, das den Schaden zeigt] Ich habe eine Rücksendung in Auftrag gegeben. Wie findet der Austausch statt? Bestelle ich den Artikel einfach erneut und erhalte eine Rückbuchung?

Funfact: Das kleine Häkchen bei „Wie möchten sie kontaktiert werden?“, setzte ich neben „Telefon“.

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PS3 Super Slim – oder: Ich will meine Daten zurück!

Auf Twitter werden es die Meisten mitbekommen haben: Am 21.12. ging zwar nicht die Welt unter, dafür meine PS3. Das 60GB-Launch-Modell hatte mehrere tausend Betriebsstunden auf dem Buckel und ich mache ihr in Punkto Langlebigkeit keinen Vorwurf. Schon im März waren die ersten Alterserscheinungen in Form des YLOD-Fehlers zu sehen. Dass die Konsole nicht mehr startete war das eine, doch nicht mal die Disc wollte sie ausspucken (Erst spätere Modelle sollten einen Notauswurf bekommen). So ging sie dann auf Reisen – inkl. Spiel – und wurde in einer Kurklinik für altersschwache Konsolen wieder aufgepeppelt.

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Verspätungen

Ich tippe diese Zeilen am McCarren Airport in Vegas. Es geht nämlich endlich nach Hause – drei Monate USA sind um. Allerdings mit einem Tag Verspätung: In Frankfurt war wohl zu viel Schneegestöber. Die üblichen Nörgel-Details erspare ich euch. Ich bin einfach nur froh wenn dieser Extratag vorbei ist und gleich die Räder den Boden verlieren.

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Mulholland Drive

Es gibt Orte, die üben eine magische Anziehungskraft auf mich aus, ich assoziiere mit ihnen eine bestimmte Stimmung und es entsteht die Erwartungshaltung, dieser Ort müsse auch in Natura, diese Stimmung erfüllen. Weniger im fordernden Sinne – es ist mehr eine Hoffnung oder gar Sehnsucht.

Neben dem Monument Valley zu dem es am kommenden Wochenende gehen wird, ist auch der Mulholland Drive auf meiner Liste dieser Orte und das nicht erst seit dem Film von David Lynch.

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