31C3 – Das Design

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“Welcome to the largest hacker conference in the free world!“ – mit diesen Worten startete am 27.12.2014 der 31. Chaos Communication Congress in sein Opening Event. Rund 12.000 Besucher bevölkerten vier Tage lang das Hamburger CCH. Ein enthusiastischer Haufen Menschen überhalf den sonst so digitalen Bits und Bytes in die Realität und formte einen fast schon magisch anmutenden Technik-Jahrmarkt.

Ich war dabei – zum ersten Mal. Normalerweise verbringe ich die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr „in der Ladestation“. Die ganze Welt tritt im Gleichschritt kürzer – eine Zeit, die ich nach dem Trubel des Jahres sehr ruhig angehe und mit einer großen Dosis Familie und Freunde anreichere. Diese „Entschuldigung“ konnte ich dieses Jahr nicht anbringen, um dem Kongress meine Abwesenheit unterzujubeln. Dieses Jahr hatte ich die Ehre den Auftritt des Kongresses zu gestalten.

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In der Servicewüste mit Wänden reden

Per Ticketsystem an einen Versandservice …

Ich:

(…) Der Artikel kam bei mir beschädigt an: [Link zu einem Foto, das den Schaden zeigt] Ich habe eine Rücksendung in Auftrag gegeben. Wie findet der Austausch statt? Bestelle ich den Artikel einfach erneut und erhalte eine Rückbuchung?

Funfact: Das kleine Häkchen bei „Wie möchten sie kontaktiert werden?“, setzte ich neben „Telefon“.

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Verspätungen

Ich tippe diese Zeilen am McCarren Airport in Vegas. Es geht nämlich endlich nach Hause – drei Monate USA sind um. Allerdings mit einem Tag Verspätung: In Frankfurt war wohl zu viel Schneegestöber. Die üblichen Nörgel-Details erspare ich euch. Ich bin einfach nur froh wenn dieser Extratag vorbei ist und gleich die Räder den Boden verlieren.

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Mt. Charleston

Nevada – Wüste, Steine, Hitze: Diese drei Nomen verbindet man bereits nach wenigen Tagen mit der Region um Las Vegas. Als wir Anfang September hier aufschlugen herrschten noch die einlullende 40°-Nachwirkungen des trockenen Sommers. Erst im Herbst beginnt das was der Einheimische Schulterzuckend als „The Wheather“ bezeichnet, wenn man an einem stürmischen Tag im Oktober fragt, „ob das normal seie“ – während man verzweifelt versucht nicht weggeweht zu werden.

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… und Wolken!

Die ersten Plugins für den Microsoft Flight Simulator waren bei mir immer die, für bessere Wolken. Warum? Ich liebe diese fluffigen Dinger. Später im Leben habe ich dann rausgefunden, dass so voll die gute Idee ist vor die Türe zu gehen. Denn dort hängen die Dinger nicht nur in Scharen rum, sie kosten auch nix zusätzlich und man muss sie nicht erst umständlich installieren.

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Wir können auch Regen im Valley …

Als Wüstenstaat ist Nevada heiß und vor allem trocken. Nach einem Monat vergisst man daher sogar als Mitteleuropäer, dass es so etwas wie Regen gibt. Sogar ich, der Gewitter gerne romantisch verklärt und der Zeit seines Lebens auf jenen propagierten, gemütlichen, verregneten Sonntag Nachmittag wartet, an dem man mal nicht liegengelassene Arbeit erledigt, sondern die eigens hierfür gekaufte Unterhaltungselektronik bemüht.

Jedenfalls … es gibt ihn, den Regen im Valley.

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Was so vor unserem Fenster abgeht …

Ich weiß noch, dass ich irgendwann mal als Dreikäsehoch ein Bilderbuch in der Hand hatte, in dem der Protagonist (damals vermutlich einem weniger eloquenten Wort von mir betitelt) vom Fenster in seinem Mansarden-Loft Kinderzimmer auf eine belebte Kreuzung schauen konnte. Damals dachte ich: „Boah! Wenn ich sowas hätte, bräuchte ich nie wieder Fernsehen!“ …
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Hallo Welt …

Nun werde also auch ich den Versuch starten mich unter eine publizierende, kritische Masse aus Menschen zu begeben, die das Internet mit ihren Texten befüllen und darauf beharren, dass ihre Meinung so relevant ist, dass sie gelesen werden sollte. *hust*

Ich scheine das publizistische Internet rückwärts zu bereisen. Nach Twitter und Podcasts nun also ‚das Blog‘. Eigentlich schreibe ich diesen Text hier nur um eine „Nullnummer“ im System zu haben … in meiner Wahrnehmung ist das eine hippe Sache die man macht um auch die letzten verwaisten Bits aus der Leitung zu pusten und zu sagen »Hey! Hier kommt jetzt was!«

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